27. Januar 07

Amaranth - gar nicht so Pseudo...

Amaranth   

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Wie auch Quinoa ist Amaranth kein richtiges Getreide, sondern gehört ebenso zu den Pseudocerealien. Wenn das nun vielleicht eher wie Unkraut klingt, stimmt nicht: Amaranth ist ein schmackhaftes und besonders wertvolles Lebensmittel!

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Was steckt drin?

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Die Zusammensetzung von Amaranth ist wirklich einzigartig. Hätten Sie’s gedacht: Amaranth enthält ähnlich viel (18 %) Eiweiß wie z.B. Hühnchen oder Fisch. Und das ist auch noch biologisch äußerst wertvoll. Darin ist nämlich besonders viel Lysin – ein Eiweißbestandteil der in Getreide normalerweise nicht so vertreten ist. Das kleine Korn aber hat ihn in außergewöhnlich hohen Mengen gespeichert.

Kombiniert man Amaranth nun mit „echten“ Körnern, dann erhält man eine noch höhere „biologische Wertigkeit“ des Eiweiß. So kann man z.B. ein Müsli mit Haferflocken (echtes Getreide) mit gepopptem Amaranth (Pseudogetreide) kombinieren und schon ist man gut versorgt.

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Was heißt denn eigentlich biologische Wertigkeit?

Jedes Eiweiß besteht aus kleinen Bestandteilen – den Aminosäuren. Und auch unser Körper braucht die, um daraus körpereigenes Eiweiß (Muskeln!, Enzyme...) herzustellen. Je näher die Zusammensetzung der Aminosäuren in einem Lebensmittel oder einer Mahlzeit dem kommt, wie sie unser Körper benötigt um daraus menschliches Eiweiß zu machen, umso höher ist die „Wertigkeit“ des Eiweißes.

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Obwohl Amaranth relativ fettreich (8% Fettgehalt) ist, kann man hier Entwarnung geben: Die Fette im Amaranth sind aus der Kategorie der guten Fette. Wir finden also viele ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure und besonders die essentielle Omega-3- FettsäureAlpha-Linolensäure“.

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Amaranth kann noch mehr!

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Der Mineralstoffgehalt und der Vitamingehalt können sich nämlich auch sehen lassen: Magnesium, Calcium, Eisen und Zink sind reichlich drin! Kein Wunder, dass er bei den Inkas und Azteken als die Quelle großer Kraft galt!

Amaranth enthält natürlicherweise mehr als 3x soviel Magnesium wie Weizen. Und der hohe Calciumgehalt kann sogar mit Milchprodukten mithalten!

Auch der Eisengehalt schlägt viele andere Lebensmittel. Gerade Frauen können oft mehr Eisen gebrauchen! Hier könnte Amaranth einen wertvollen Beitrag leisten. Theoretisch deckt ein Mann seinen täglichen Bedarf schon mit etwas mehr als 100g Amaranth.

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Amaranth fällt auch bei den Vitaminen auf. Er enthält viel Vitamin E und hat einen hohen Gehalt an den wichtigen B-Vitaminen!

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Zubereitung und was kann man daraus zaubern?

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Amaranth ist vielseitig: Er kann gekocht, gemahlen, geflockt und sogar „gepoppt“ werden.

Gekocht wird er mit gut der 3-fachen Menge an Wasser. Nach 20 Minuten kochen müssen die Körner nochmals etwa 25 Minuten ausquellen. Da die Körner recht klein sind und leicht „pampig“ werden, würde ich empfehlen, Amaranth mit anderen Getreiden mit ähnlicher Kochzeit zu mischen: z.B. mit Hirse.

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Besonders lecker – so finde ich - ist Amaranth in gepoppter Form. Müslis werden so besonders knusprig! Zum Poppen wird eine Pfanne (für die unbedingt ein Deckel vorhanden sein muss!) ohne Fett erhitzt, denn Fett hat das Korn selbst genug. Die Körner werden in die heiße Pfanne gestreut, die man dann am besten gleich vom Feuer nimmt, damit die Pops nicht anbrennen. Deckel drauf und gut schütteln. Sofort sollten die Körner zu knistern und prasseln anfangen. Gepoppter Amaranth sollte dann schnell verzehrt werden. Erstens schmeckt er frisch am besten, und zweitens leiden die ungesättigten Fettsäuren unter zu langer Lagerung.

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Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass auch Amaranth glutenfrei ist (weil er eben kein echtes Getreide ist). Und daher ist er besonders verträglich.

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19. Januar 07

Leserfrage: Süßungsmittel

Zucker

Süße Sünden

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Zucker ist schädlich. Das wissen wir. Er löst nicht nur Karies aus, sondern ist auch eine Ursache für Übergewicht, wenn er im Übermaß genossen wird. Die Frage ist nur: Was ist Maß und ab wann ist es Übermaß?

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Dann doch lieber die „natürlichere“ Variante, und man greift zu Vollzucker und Vollrohrzucker, oder? Das muss ja nun gesund sein. Klingt ja auch so „voll“!

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Na gut, denkt man nun vielleicht: Als Alternative bieten sich ja Süßstoffe an. Sind die nun gesünder? Das werde ich öfters gefragt und dem gehe ich in diesem kurzen Artikel (und übrigens auch in meinem Buch) nach...

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Brauner Zucker – Vollzucker – Rohrzucker

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Um ein für allemal festzuhalten: alles ist Zucker, auch wenn er sich unter noch so kreativen (und leider oft irreführenden) Namen versteckt!

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Brauner Zucker ist nichts anderes als weißer Zucker, der mit Melasse gefärbt wurde: das ändert den Geschmack ein bisschen, allerdings nichts wesentliches an den Nährwerten.

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Vollzucker entsteht aus dem getrockneten Saft von Zuckerrüben oder Zuckerrohr, ist also nichts anderes als Haushaltszucker, nur eben ungereinigt. Daher kommt dann die braune Farbe. Natürlich sind in diesem Zucker ein paar Vitaminchen und Spurenelemente enthalten, die in weißem Zucker nicht mehr drin sind. Der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen ist aber gering und diese über den Weg des Zuckers aufzunehmen finde ich nicht sehr ratsam. Das macht den Zucker nun wirklich nicht „gesund“!

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Letztlich ist es egal, welchen Zucker Sie verwenden, bitte sparen Sie damit einfach so gut es geht!

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Ahornsirup – Honig

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Warum sind diese Dinge so süß? Natürlich: weil Zucker drin steckt. Zwar z.B. in Honig in einer anderen Form als in der weißen kristallinen Form, aber dennoch ist es Zucker.

Ahornsirup ist der eingedickte Saft des Zucker-Ahorns. Auch hier haben wir wieder das Wort „Zucker“.  Er ist nicht ganz so süß wie Zucker und enthält einige Vitamine und Mineralstoffe (aber auch hier gilt: um auf entsprechende Mengen zu kommen, müsste man schon recht viel davon essen... Und das ist dann nicht mehr gesund!).

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Süßstoffe

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Meist werden sie mit „künstlich“ ergänzt, denn die meisten von ihnen sind reine Laborprodukte. Künstliche Süßstoffe sind ein Thema, das die Gemüter erregt und das uneinheitliche Meinungen mit sich bringt. Auch die Studien zu dem Thema gibt es sowohl für die Befürworter, wie auch für die strikten Gegner.

Es gibt so viele verschiedene Süßstoffe, dass ich hier nicht alle besprechen kann. Bekannt sind uns sicherlich Aspartam (das übrigens immer noch recht umstritten ist), Acesulfam, Saccharin und Cyclamat. Diese werden in unterschiedlicher Kombination häufig bei uns eingesetzt.

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Aber auch wenn die meisten von ihnen keine oder nur sehr wenige Kalorien liefern bin ich der Meinung, dass man sie meiden sollte, wenn es geht.

Ich möchte nicht beunruhigen: Kleine Mengen schaden sicherlich nicht! Allerdings weiß ich aus Erfahrung, dass gerade die Tatsache, dass sie (fast) „kalorienfrei“ sind, dazu verleitet, immer mehr zu süßen. Und so gelangen schon mal mehrere Süßstoff-Tabletten in eine Tasse Kaffee (weil es ja eh nicht auf die Hüften schlägt).

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Auf die Hüften vielleicht nicht. Aber die Leber und Niere haben damit auch nicht unbedingt ihre Freude! Denn sie sind es, die gefordert sind, wenn solche Stoffe in den Körper gelangen!

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Stevia – ein natürlicher Süßstoff?

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Stevia ist eine Pflanze, deren Blätter sehr süß sind. Süßer als Zucker. Steviosid ist das Extrakt aus diesen Blättern... und bei uns nicht als Süßstoff zugelassen. Bleibt abzuwarten, ob dieser „Natürliche Süßstoff“ bei uns einmal erlaubt wird. Aber auch hier würde ich vor hemmungslosem Konsum abraten, auch wenn es noch so kalorienfrei und natürlich ist, denn man gewöhnt sich viel zu schnell an „sehr süß“.

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Trainieren Sie Ihre Geschmacksnerven!

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Unsere Geschmacksnerven sind lernfähig. Und wenn man viel Süßes und noch Süßeres isst, gewöhnt man sich langsam dran. Das funktioniert zum Glück auch in die andere Richtung. Reduzieren Sie langsam den Zuckergehalt im Tee/Kaffee und entdecken Sie den wirklichen Geschmack (von dem abgesehen, dass ich zügellosen Kaffee-Genuss nicht unbedingt gutheiße, aber das war schon ein anderes Thema).

Ein ungesüßtes Müsli schmeckt Ihrer Meinung nach nichts? Probieren Sie es einmal pur, und genießen Sie es dann mit der natürlichen Süße von Obst oder Trockenfrüchten! Nur so kann man lernen, naturbelassene Lebensmittel zu „schmecken“.

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Natürlich kann man Zucker nicht immer und überall meiden. Meine Empfehlung wäre: Versuchen Sie, alles zusätzlich Gesüßte zu meiden, egal ob Zucker oder Süßstoff. Oder reduzieren Sie langsam die Mengen in Tee und Kaffee.

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Und wenn Sie Lust auf Süßigkeiten haben, dann genießen Sie diese langsam und bewusst – in vernünftigen Mengen –  und ohne schlechtes Gewissen!

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17. Januar 07

Quinoa - Das Korn der Inkas

Quinoa

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Quinoa ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Schon die Inka schrieben dem Korn magische Kräfte zu. Für sie war es sogar so wertvoll, dass sie es als Grabbeigabe für ihre Könige verwendeten!

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Quinoa ist eigentlich kein Getreide, sondern mit dem Mangold verwandt, deshalb gehört es zu den „Pseudocerealien“. Das Korn erfreut sich auch bei uns wachsender Beliebtheit. Aufgrund seiner Nährstoffzusammensetzung ist das auch nicht unberechtigt.

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Was steckt drin?

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Quinoa enthält für ein Getreide besonders viel Eiweiß (15%!) und übertrifft damit alle anderen Körner. Außerdem ist besonders viel von der Aminosäure Lysin enthalten, was gerade anderen Getreidesorten fehlt, und es daher zu einem noch wertvollerem Eiweiß macht. Dafür kann man aber mit Quinoa (alleine) nicht backen, weil es kein Gluten enthält (Gluten macht Getreide „klebrig“). Dadurch ist es aber besonders leicht verdaulich und kann auch von den Menschen gegessen werden, die auf Gluten empfindlich reagieren.

Quinoa ist reich an Mineralien: besonders viel ist an Eisen, Calcium, Magnesium und Zink enthalten. Und gerade von Zink können viele von uns mehr gebrauchen!

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Ein kleiner Wehrmutstropfen?

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Der einzig mögliche Nachteil des „Inkakorns“ ist ein Bitterstoff, der in der Schale des Korns steckt: das Saponin. Durch Schälen und Waschen des Korns wird der Gehalt an Saponinen in Quinoa stark reduziert. Und auch durch das Kochen sinkt der Gehalt noch mal.

Saponine können die Darmschleimhaut reizen. Als Restmengen sind sie für gesunde Erwachsene kein Problem. Da bei Kleinkindern das Verdauungssystem aber noch nicht ganz ausgereift ist, wird von offizieller Seite empfohlen, Quinoa erst für Kinder ab 2 Jahren zuzubereiten.

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Das ist aber noch lang kein Grund Quinoa zu meiden!

Bei gewissenhafter Zubereitung mit gutem Waschen und ausreichendem Kochen gehe ich nämlich davon aus, dass die Vorteile dieses einzigartigen Korns überwiegen und Quinoa gesunden Kindern nicht schadet (wenn Beschwerden auftreten, sollte allerdings wieder zu Alternativen gegriffen werden).

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Zubereitung und was kann man daraus zaubern?

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Quinoa ist schnell fertig: Die Körner werden mit etwa der 2- bis 3-fachen Menge an Wasser circa 15 Minuten gekocht. Danach lässt man ihn noch 10 Minuten ziehen und quellen. So ist das Korn eine praktische und gesunde Alternative zu Reis, auch wenn es mal schnell gehen muss.

Pro Portion nimmt man etwa 60-80 Gramm ungekochten Quinoa.

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Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten ist groß: Mit Gemüse und Quinoa lassen sich schmackhafte Aufläufe zubereiten, Laibchen braten oder Gemüse füllen. Gekochter Quinoa kann kalt auch zu erfrischenden Salaten verarbeitet werden.

24. Dezember 06

Frohe Weihnachten!

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Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und vor allem einen gesunden Start ins Neue Jahr! 

Auch ich habe mir eine kleine Auszeit gegönnt und bin ab Januar wieder regelmäßig mit Infos und Tipps für Sie da...

Liebe Grüße, Sasha

15. Dezember 06

Es weihnachtet sehr...

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Weihnachten naht! Und zwar mit großen Schritten und viel Stress auf den Einkaufsstraßen.

Habe ich Sie jetzt schockiert? Jaja, nur mehr eine Woche bleibt uns noch um Geschenke zu besorgen...

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Sie haben keinen Plan was man schenken könnte? Vielleicht habe ich jetzt einen Tipp, der im ersten Moment etwas abgedroschen wirkt: Schenken Sie doch ein Buch!

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Nicht irgendein Buch, sondern mein Buch: „Die Walleczek-Methode“.

Und auch das nicht einfach so, sondern signiert und mit persönlicher Widmung für Ihre Lieben!

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Das Ticket zum Erfolg

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Auf meiner Homepage haben Sie die Möglichkeit, sich ein Ticket für eines der ersten druckfrischen Exemplare meines Buchs zu sichern. Dazu die Garantie, dass ich es signiere und der beschenkten Person persönlich widme. Sobald das Buch erscheint erhalten Sie es als Erste/r direkt über den Postweg. Garantiert!

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Wenn sie noch schnell bestellen erhalten Sie den Geschenkgutschein noch rechtzeitig zum Fest! So einfach war Geschenke besorgen schon lange nicht!

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Die Walleczek-Methode

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Auf Basis der Sendung „Du bist was du isst“ habe ich meine Methoden vielfach erprobt und bewiesen. Meine Methode wirkt. Das ist das Wichtigste. Und sie wirkt, weil sie so ungemein einfach ist!

Überzeugen Sie sich selbst. Ich freue mich auf Ihre Bestellung.

10. Dezember 06

Leserfrage: Ist Fruchtzucker besser als Haushaltszucker?

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Ist „Fruchtsüße“ gesünder?

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Oft begegnet uns als Konsumenten der Werbeslogen: „Nur mit Fruchtsüße“ oder „ohne Haushaltszucker“. Solche Produkte sind dann meist mit Fruktose (Fruchtzucker) gesüßt.

Der liefert aber gleich viel Energie wie normaler Zucker auch.

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Produkte für Diabetiker wurden lange Zeit mit Fruchtzucker gesüßt, da der Abbauweg etwas anders verläuft als der von normalem Zucker. Aus diesem Grund steigt der Blutzucker nicht unmittelbar nach der Mahlzeit an, sondern etwas langsamer (was ja an sich ein positiver Aspekt wäre).

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In Amerika werden Getränke und Süßspeisen schon lange mit Maissirup – der viel Fruktose enthält – gesüßt. Nun konnte aber in Studien festgestellt werden, dass der hohe Fruktosekonsum der Amerikaner mit dem verstärkten Auftreten von Übergewicht zusammenhängen könnte. In Tierversuchen jedenfalls nahmen fruktosefressende Tiere auch bei geringerer Energieaufnahme mehr zu!

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Das heißt aber nicht, dass man kein Obst mehr genießen sollte!

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Die Studienergebnisse beziehen sich nämlich nur auf den isolierten Fruchtzucker, der (überflüssigen) Softdrinks und anderen Dingen mit leeren Kalorien zugesetzt wird.

Es ist auch nicht sinnvoll, statt normalem Zucker nun den raffinierten weißen Fruchtzucker in großen Dosen zu kaufen, nur weil man glaubt, der habe noch irgendwas mit Früchten zu tun!

Fruchtzucker in Obst kommt dagegen in guter Gemeinschaft mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen vor und ist deswegen sicher nicht zu kritisieren!

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Es spricht letztlich nichts dafür, Zucker durch Fruchtzucker zu ersetzen. Vielmehr wäre es sinnvoll, den Zuckerkonsum möglichst einzuschränken und Fruktose ausschließlich über die natürliche Quelle „Obst“ zu konsumieren!

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01. Dezember 06

Wieviel muss man trinken?

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Ist sprudelndes Mineralwasser weniger gesund?.

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Wichtig ist, dass es persönlich schmeckt! Schließlich gelingt es dann leichter, ausreichend zu trinken! Leitungswasser ist bei uns geschmacklich sehr klar und wird streng kontrolliert was die Belastung mit Schadstoffen angeht.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist stilles Mineralwasser auch nicht gesünder als prickelndes. Wenn man aber Magen- oder Darmprobleme hat, ist ein Mineralwasser mit wenig oder keiner Kohlensäure verträglicher.

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Darf Kaffee zu den Getränken gerechnet werden?

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Lange wurde Kaffee ein Image als Flüssigkeitsräuber angehaftet. Bis Ernährungswissenschaftler mal genauer geschaut und gemessen haben. Eine gewisse harntreibende Wirkung nach mehreren Tassen Kaffee ist auch nicht zu leugnen, vor allem wenn man länger keinen Kaffee getrunken hat. Allerdings verdursten Kaffeetrinker auch nicht! Das liegt an einem Gewöhnungseffekt. Bei regelmäßigem moderatem Kaffeegenuss wird der Körper sehr gut mit dem koffeinhaltigem Getränk fertig und die Flüssigkeitsbilanz wird nicht negativ beeinflusst. Das heißt, man läuft zwar eventuell schneller mal auf die Toilette als nach einem Glas Wasser, über einen Tag gesehen verliert man aber nicht mehr an Flüssigkeit!

Allerdings sollte es bei Kaffee-GENUSS bleiben. Wegen der belebenden Wirkung von Koffein und auch, weil es den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Was es an Kaffee zu bedenken gibt, bespreche ich in einem eigenen kleinen Blog.

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Tipps zum Trinken

  • Regelmäßig kleine Mengen trinken. Es sollte erst gar kein Durstgefühl entstehen!
  • Zu jedem Essen etwas trinken! Allerdings keine Unmengen, denn zuviel des Guten sorgt für eine Verdünnung der Verdauungssäfte.
  • Hübsche Karaffen (eventuell mit „belebenden“ Steinen – ob zur Optik oder weil man daran glaubt) am Arbeitsplatz und zu Hause aufgestellt erinnern öfters ans Trinken.
  • Unterwegs immer eine Trinkflasche mitnehmen (praktisch sind die mit einem Sportverschluss)
  • In Pausen häufig auf Gemüse - und Obst -Snacks zurückgreifen: auch sie enthalten Flüssigkeit.
  • Manchmal fällt es leichter, mit dem Strohhalm zu trinken. Ausprobieren!
  • Alkoholische Getränke dienen nur dem Genuss. Sie dürfen nicht zu der Tagestrinkmenge dazugerechnet werden.
  • Die Trinkmenge hängt stark davon ab, ob das Getränk schmeckt oder nicht. Und die Geschmäcker sind verschieden; frisches Leitungswasser oder mit etwas Kohlensäure oder ein angenehmer Geschmack durch einen Schuss Zitronensaft oder auch Fruchtsaft...  nicht jeder kann oder will sofort darauf umsteigen, 3 Liter stilles Wasser pro Tag zu trinken! Da kann es helfen, vorerst Wasser mit Geschmack zu trinken: das heißt: einen Fruchtsaft zu verdünnen, und die Menge an Fruchtsaft mit der Zeit zu reduzieren.

28. November 06

Wieviel muss man trinken?

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Übers Essen wird recht häufig nachgedacht. Nun wollen wir das Thema Trinken genauer betrachten!

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Viele von uns trinken zu wenig (Antialkoholisches!), das ist eine Tatsache.

Manche Menschen sagen auch, kaum Durst zu verspüren und daher recht wenig zu trinken. Vor allem Kinder und ältere Menschen haben ein eher schlecht ausgeprägtes Durstempfinden.

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Unser Körper besteht aber zu fast zwei Dritteln aus Wasser.

Wird so lange gewartet, bis man wirklich Durst verspürt, hat man meistens schon ein Flüssigkeitsdefizit von über 0,5 % des Körpergewichts (bei 70 kg ist das „nur“ die Menge von 350 ml). Das kündigt der Körper bereits mit unangenehmen Warnsignalen an. Als erstes bemerkt man meist Kopfschmerzen, da das Blut dicker wird. Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft sinken. Bei größerem Defizit drohen Kreislaufprobleme und Schwindel.

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Wie viel muss man trinken?

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Diese Frage wird sehr häufig gestellt und genauso oft variieren die Mengenangaben der Expertenempfehlungen.

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Eine allgemein gültige Angabe zu empfohlenen Trinkmengen ist schwer zu machen. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit, körperlicher Aktivität und Schweißabgabe, Gesundheitszustand (Durchfall, Nierenkrankheiten) und je nachdem was man isst unterscheidet sich der Bedarf.

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Der Flüssigkeitsbedarf von Erwachsenen liegt pro Tag bei etwa 3 Litern. Wohlgemerkt: bei gesunden Menschen, bei durchschnittlichem Wetter und ohne starke körperliche Anstrengungen.

Das heißt aber nicht, dass die gesamte Menge getrunken werden muss!

Auch Lebensmittel enthalten Flüssigkeit. So kann ein Teil der Flüssigkeitsaufnahme auch gelöffelt (Suppe, Joghurt) oder gekaut (Wassermelone, Gurke) werden.

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Und wie kann der Bedarf von 1,5 bis 2 Litern gedeckt werden?

Was soll man trinken?

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Empfehlenswerte Getränke sind Wasser, Mineralwasser und ungesüßte Tees.

Gelegentlich können verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte Abwechslung bringen!

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Ich wurde mal gefragt: Kann man zuviel Wasser trinken?

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Ja, kann man. Aber ein normaler gesunder Mensch wird diese Menge kaum verdrücken können.

Gerade in heißen Regionen trinken Menschen oft 5-6 Liter am Tag. Sportler trinken an heißen Tagen auch mal bis zu 10 Liter.

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Wesentlich bei dieser Frage ist auch, in welcher Zeit man die entsprechende Menge trinkt und was man trinkt. Unmengen auf Ex hinuntergestürzt können das Herz-Kreislauf-System auch überfordern. Allerdings wird man in normalen Situationen (zweifelhafte Wetten einmal ausgeschlossen) nicht auf die Idee kommen, mehr zu trinken als einem gut tut.

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Kritisch ist die sogenannte Wasserintoxikation, also so etwas wie eine „Vergiftung“ mit Wasser. Das Phänomen tritt zum Beispiel bei unerfahrenen Marathon-Läufern auf. Wenn sie viel schwitzen werden zu viele wichtige Stoffe (Elektrolyte) ausgeschieden, die reines Wasser nicht zuführen kann. Den Zellen fehlen diese Substanzen, was zu Desorientierung und Schwindel führen kann (und somit ganz ähnliche Erscheinungen hat wie ein Wassermangel, nur jetzt sollte man kein Wasser mehr trinken).

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Wichtig ist also, dass bei längeren Belastungen nicht nur Leitungswasser getrunken wird, sondern auch Natrium (Kochsalz) und Kalium (z.B. über stark verdünnten Apfelsaft) aufgenommen werden.

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Aber unser Alltag ist kein Marathon, auch wenn es einem manchmal so vorkommt! Wird an heißen Tagen viel Wasser getrunken, werden ja andere wichtige Stoffe üblicherweise durch zwischenzeitige Mahlzeiten zugeführt. Man sagt, dass bis zu 10 Liter über den Tag verteilt kein Problem darstellen (für gesunde Menschen ohne Nierenprobleme).

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Weil aber eher das „Zuwenig“ ein Problem ist, möchte ich im nächsten Blog ein paar „Trinktipps“ geben!

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25. November 06

Das ideale Weihnachtsgeschenk: Die Walleczek Methode - der Buchgutschein

Gesundheit und Wohlbefinden fürs neue Jahr verschenken.                    

Endlich das Wunschgewicht erreichen -- ganz einfach und ohne Diät. Nie mehr hungern, so viel essen, bis man satt ist—und nur von Dingen, die auch schmecken!                   

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Die vollständige Erklärung der Methode für zu Hause, mit praktischen Tipps und vielen Rezepten. So macht Essen und Abnehmen Spaß!

Verlag Ueberreuter, 160 Seiten, viele Abbildungen

Vor Weihnachten kommt noch der Gutschein über die Lieferung eines Buches. Das besondere: deine Ausgabe wird persönlich von Sasha Walleczek signiert und einer Person deiner Wahl gewidmet ("Für Susanne"). Diese persönlich signierte Ausgabe bekommt man nur auf meiner Website. Zum gleichen Preis wie im Geschäft. Das Buch wird sofort nach Erscheinen im März 2007 direkt zugesandt.

EUR 19,95

Zur Bestellung

23. November 06

Leserfrage: Sind Flohsamen gleich gut wie Leinsamen?

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Flohsamen und Leinsamen werden gerne eingesetzt, um die Verdauung anzuregen und Verstopfung vorzubeugen. Um den Stuhl weicher zu machen, braucht man im Allgemeinen Ballaststoffe. Das sind Stoffe, die unser Körper nicht verdaut, die aber entweder Wasser im Darm binden (und damit den Stuhl weicher machen) oder gutes Futter für unsere Darmbakterien liefern, was immer gut für den Darm ist. Außerdem regen sie die Peristalsis (=Muskelbewegung der Darmmuskeln, die den Nahrungsbrei vorwärts schiebt) an.

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Sowohl Flohsamen als auch Leinsamen haben von diesen wichtige Ballaststoffen besonders viel, vor allem von einer ganz wichtigen Art: den löslichen Ballaststoffen. Das ist auch der Grund, warum sie so „schleimig“ werden, wenn man sie einweicht. Genau der Schleim ist es, der für unseren Darm so beruhigend wirkt. Deswegen ist es auch logisch, dass es ganz wichtig ist, die Samen entweder einzuweichen (damit sich der Schleim bilden kann), oder genug Wasser dazu zu trinken, denn das Wasser brauchen die Samen unbedingt.

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Aber die Samen sind nicht nur gut um die Verdauung anzuregen und gleichzeitig den Darm zu „beruhigen“ (das machen diese Samen viel besser, als zB Weizenkleie, die recht reizend auf den Darm wirken kann). Beide Samen können auch helfen, Cholesterin zu senken (indem sie es im Darm binden und mit hinaus begleiten). Auf die gleiche Art können Sie auch andere Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Körper lotsen.

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Leinsamen hat außerdem noch den Vorteil, dass er viele omega-3-Fette enthält und helfen kann, die Hormone auszugleichen (er fördert nämlich die Produktion eines Stoffes, der die Sexualhormone wieder abbaut). Um an die wertvollen Fette zu gelangen, muss man den Samen aber aufbrechen, also entweder zerkauen (viel Glück…. die kommen meistens als ganzes unten wieder raus), oder schroten bzw mahlen. Das sollte man aber immer nur relativ frisch machen, denn wenn er mal geschrotet oder gemahlen ist, wird er sehr schnell ranzig (und dann gehen die guten Fette verloren). Mehr dazu hab ich schon einmal hier geschrieben. Flohsamen sind bei uns meistens schon gemahlen erhältlich, oder überhaupt nur die Schalen. Sie haben aber eine ähnliche Wirkung. Die Gemahlenen sollte man dann aber schneller verbrauchen!

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Man kann Flohsamen oder Leinsamen mit Wasser einnehmen (ca 1 TL Flohsamen oder 1 EL Leinsamen; quellen lassen oder nur schnell einrühren und sofort 1-2 Gläser Wasser nachtrinken), oder einfach übers Müsli geben oder in ein Joghurt einrühren.

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Die gute Verdauungshilfe ist der Leinsamen auch unzerteilt, um aber auch noch an die guten Öle zu kommen, sollte man ihn auf jeden Fall schroten, mahlen, oder sehr gut kauen.

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Der Flohsamen hat den Vorteil, dass er noch mehr aufquillt als der Leinsamen (Leinsamen quillt auf das 4-fache, Flohsamen auf das 19-fache!) und dass Leinsamen eher dazu neigt, Blähungen zu verursachen.

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Vorsicht: Bei Darmverschluss, bei Verengungen der Speiseröhre oder des Magen-Darm-Trakts dürfen beide nicht eingenommen werden! Auch wenn man andere Medikamente einnehmen muss, ist Vorsicht geboten: zwischen dem Verzehr von Lein-/Flohsamen und anderen Arzneien sollte man einen Abstand von mindestens einer Stunde beachten, da sonst die Wirksamkeit der Medikamente beeinflusst werden kann. Wie immer gilt also: wer Medikamente nimmt, sollte unbedingt seinen Arzt fragen, bevor er etwas Gröberes an seiner Ernährung ändert.

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